Vergütungsstahldraht

Vergütungsstahldraht gemäß DIN EN 10132-3

Der Vergütungsstahldraht von VOLME-DRAHT ist ein durch Härten und Anlassen (Wärmebehandelt) erreichter zug- und dauerfester Stahl. Dieser Vergütungsstahldraht ist sehr zäh, das geschieht durch das Verhältnis von Härte und Temperatur, außerdem achtet VOLME-DRAHT sehr genau auf Material, Härtetemperatur und Abschreckgeschwindigkeit.

Die Besonderheit bei diesem Baustahl liegt in der Zusammensetzung: es liegt ein Kohlestoff Gehalt von ca. 0,2 % bis 0,65 % vor, außerdem wird sehr auf die Legierungsgehalte von Chrom, Mangan, Molybdän und Nickel geachtet.

Dadurch, dass Vergütungsstahldraht nur verhältnismäßig wenig Phosphor und Schwefel enthält, ist der Reinheitsgrad an nichtmetallischen Einschlüssen und die Gleichmäßigkeit besser. Um zu testen wie hart der Stahl ist, wendet VOLME-DRAHT den Stirnabschreckversuch nach Jominy an. Der Vergütungsstahldraht wird für gewöhnlich in einen SM- oder Elektro-Ofen erzeugt. Anschließend wird er beruhigt oder auch desoxydiert gegossen.

Da Vergütungsstähle die grösste und wichtigste Gruppe der Baustähle darstellt, gibt es eine ganze Reihe davon (C22, C45, Ck22, Ck45, 40Mn4, 37MnSi5, 42MnV7, 34Cr4, 25CrMo4, 30CrMo4, 36CrNiMo4 usw.). Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vier verschiedene Stahlsorten, den Manganstahl, Chromstahl, Chrom-Molybdänstahl und Chrom-Nickel-Molybdänstahl. Die Verwendung von Vergütungsstahldraht liegt meist da, wo eine hohe Festigkeit und Streckgrenze sowie eine hohe Zähigkeit benötigt werden. Beispiele sind hochbeanspruchte Maschinenteile wie Kurbelwellen, Achsen, Wellen, Pleuelstangen, Bolzen, Schrauben und viele mehr.

Vergütungsstähle gemäß DIN EN 10132-3

Ausführungsvarianten: